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  Eine bärenstarke Liebe  
 
 
Eine bärenstarke Liebe

 

Eine bärenstarke LiebeSchweizer Filme werden immer mehr mit deutschen Co-Produzenten finanziert und dementsprechend finden sich auch deutsche Darsteller darin. «Eine bärenstarke Liebe» ist eine Romantikkomödie, die leider etwas zu stark von Klischees lebt. Schweizer Bünzlitum hin oder her.

Im Bündner Bergdorf Valbenza taucht ein neuer Bär auf. Der renommierte Schweizer Bärenexperte Urs Nägeli (Stefan Gubser) schickt seine deutsche Assistentin Paula Kreutzer (Muriel Baumeister), um das wilde Tier einzuschätzen. Sie trifft auf einen wüsten Streit zwischen bornierten Bauern und hysterischen Tierliebhabern, vor allem aber auf Beat Geser (Pasquale Aleardi). Der einzige Schweizer Grosswildjäger will unbedingt die Genehmigung zum Abschuss des Bären von ihr. Als Paula klar wird, dass der Abschuss längst beschlossene Sache ist und ihre Anwesenheit in Valbenza pure Formalität, packt sie der Ehrgeiz. Sie wird den Bären einschätzen und eine neutrale Expertise abliefern. Doch dann kommen ihr die Liebe und ihr Professor in die Quere.

Die Geschichte hinter «Eine bärenstarke Liebe» ist nach den besten Regeln der Romantik-Komödie geschrieben, ohne gross anzuecken und deshalb etwas bieder im Nachgeschmack. Es ist alles viel zu vorhersehbar, um für den anspruchsvollen Zuschauer interessant zu sein. Zu konstruiert nach einem bestimmten Schema wirkt die Geschichte. Sowohl die Liebe zwischen den Hauptfiguren, als auch der Nebenplot mit dem Bären. Die Beziehung zwischen Paula und Beat war schon von Anfang an geplant, dies merkt man schon bei ihrem ersten Zusammentreffen. Und das die ganze Sache nicht einfach bis zum Ende gut laufen konnte war auch klar, schliesslich gibt da ein Schema welches besagt, dass kurz vor der dem Happy End noch etwas Schlimmes passieren muss. Die restlichen Figuren bleiben währenddessen ziemlich eindimensional und sind nur hie und da für einen Witz gut.

Was die Geschichte mit dem Bären angeht, so ist diese lediglich dazu geschaffen worden, um den beiden Hauptfiguren eine Basis für ihr Aufeinandertreffen zu schaffen. Schliesslich müssen sich die beiden ja irgendwie kennenlernen und Zeit miteinander verbringen. Und was sich liebt, das neckt sich ja angeblich, so war es doch schon immer. Muriel Baumeister gibt als Paula Kreutzer eine solide und charmante Hauptfigur, die überhaupt nicht negativ auffällt aufgrund ihrer Herkunft. Es ist ja doch immer noch so, dass Deutsche Darsteller in einem Schweizer Film etwas kritisch beäugt werden. Ihr Partner ist Pasquale Aleardi als Bündner Schütze Beat Geser. Er kann zwar charmant auftreten, aber irgendwie steht ihm das Schweizer-Hochdeutsch einfach nicht. Eigentlich niemandem in diesem Film und dennoch wird es immer wieder gerne eingesetzt. Stefan Gubser, der auch auf dem Cover erwähnt wird hat dagegen nur eine sehr kleine Rolle, überraschend kurz sogar.

Ansonsten spielen noch ganz viele weitere bekannte Gesichter aus der Schweizer Fernsehwelt mit. Zum Beispiel Katharina von Bock und Ludwig Boettger aus der ehemaligen Soap «Lüthi und Blanc», Beat Marti, Daniel Rohr, Max Rüdlinger, Pascal Ulli und Anna Maier mit einem Kurzauftritt als Reporterin. Regie geführt hat übrigens Mike Eschmann, der durch «Achtung, Fertig, Charlie!», «Breakout» und «Tell» bekannt wurde.

Fazit: «Eine bärenstarke Liebe» ist eine sehr seichte Unterhaltungskomödie mit viel Romantik und wenig solider Geschichte. Dafür gibt es umso mehr an Schweizer Darstellern zu begutachten, die das Ensemble ausmachen. Trotzdem zu wenig interessant für en Zuschauer und zu stark nach dem immer gleichen Schema geschaffen.


[mk]
 
    Gallery
 
 Details
  
Release: 18. November 2008
  
Director: Mike Eschmann
  
Cast: Muriel Baumeister
Pasquale Aleardi
Stefan Gubser
  
Genre: Romantik-Komödie
  
Dauer: 90 Minuten
  
FSK: 12 Jahre
  
Inhalt: 1 DVD
  
Sprachen: Schweizerdeutsch
  
Untertitel: Deutsch - Englisch - Arabisch - Bulgarisch - Dänisch- Estnisch - Finnisch - Griechisch - Hebräisch - Hindi - Litauisch - Norwegisch - Rumänisch - Ungarisch - Slowenisch - Türkisch
  
Pictureformat: 16/9
  
Soundformat: Dolby Digital 2.0
  
Extras: Making Of
 
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