Wonder Woman


The Crew


Director:
Patty Jenkins

Writers:
Allan Heinberg (screenplay), Zack Snyder (story by)

Cast:
Gal Gadot, Robin Wright, Chris Pine, Connie Nielsen, David Thewlis, Elena Anaya, Lucy Davis


Wonder Woman

(original title)

Reviews > Movies > Wonder Woman

141 min | Action, Fantasy, | 15 June 2017

Mazeplace Rating: 4.5
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Vor ihrem Siegeszug als Wonder Woman wurde die Amazonenprinzessin Diana (Gal Gadot) zu einer unüberwindlichen Kriegerin ausgebildet. Sie wuchs in einem abgelegenen Inselparadies auf – erst von einem notgelandeten amerikanischen Piloten (Chris Pine) erfährt sie von den fürchterlichen Konflikten im Rest der Welt. Daraufhin verlässt sie ihre Heimat, weil sie überzeugt ist, dass sie der bedrohlichen Situation Herr werden kann. In dem Krieg, der alle Kriege beenden soll, kämpft Diana an der Seite der Menschen, entdeckt allmählich ihr volles Potenzial … und ihre wahre Bestimmung.

In «Wonder Woman» kehrt die israelische Schauspielerin Gal Gadot in einem epischen Action-Abenteuer auf die Leinwand zurück – Regie führt Patty Jenkins («Monster», AMC-Serie «The Killing») und es ist auch das erste Mal, dass eine Frau bei einem fast 150 Millionen Dollar teuren Film Regie führen darf. Doch Jenkins erweist sich als erstklassige Wahl, und vielleicht braucht es tatsächlich eine Frau, um einen Film mit einer so starken Heldin und einer ebenso unmissverständlichen feministischen Note inszenieren zu können. Denn obwohl – oder gerade weil – Diana ohne Männer aufgezogen worden ist, muss sie sich über das sogenannt starke Geschlecht doch immer wieder sehr wundern. Als Frau wird sie in London nicht respektiert, doch die Männer ihrerseits erweisen sich oft als blosse Schwätzer, deren Worte nie Taten folgen. Diana hingegen kennt keine Furcht, ihre Neugier und ihr starker Wille machen sie gleichermassen einfühlsam wie unbeugsam. Sie ist eine Heldin, von der sich jeder Mann (und mancher Superheld) eine Scheibe abschneiden könnte.

«Wonder Woman» Gal Gadot hat ihrerseits selber schon einiges vorzuweisen. Sie war zwei Jahre in der israelischen Armee, hat als Model gearbeitet, war 2004 «Miss Israel» und spielte bereits in vier Fast & Furious Filmen mit. Für ihre Rolle als Wonder Woman hat sie verschiedenste Kampftechniken trainiert und nicht einmal ihre Schwangerschaft im fünften Monat hielt sie davon ab, in vielen Actionszenen ihre eigenen Stunts zu machen. Wer also könnte diese Superheldin besser verkörpern?

Der Film schafft das Kunstwerk, eine spannende Story mit griechischer Mythologie und etwas Geschichtsunterricht anzureichern und ganz nebenbei eine feministische Message in die Welt zu setzen, die so gar nicht moralinsauer ist. Die Besetzung stimmt bis in die Nebenrollen hinein, die Action lässt einen staunen und Wonder Woman ist «bad ass», ohne es jemals zu forcieren. Eine durch und durch gelungene Comic-Umsetzung!

Fazit: Das macht Lust auf mehr! «Wonder Woman» ist ein richtig gelungenes Superhelden-Spektakel mit einer perfekten Hauptdarstellerin, einer abwechslungsreichen Geschichte, einer kleinen Prise Humor und einer gut platzierten feministischen Message. «Wonder Woman» zeigt so manchem Superhelden(-Film), wo der Hammer hängt.
Length:
141 min

Age:
None+

Director:
Patty Jenkins

Writers:
Allan Heinberg (screenplay), Zack Snyder (story by)

Cast:
Gal Gadot, Robin Wright, Chris Pine, Connie Nielsen, David Thewlis, Elena Anaya, Lucy Davis