Center of my World


The Crew


Director:
Jakob M. Erwa

Writers:
Jakob M. Erwa (screenplay), Andreas Steinhöfel

Cast:
Louis Hofmann, Svenja Jung, Jannik Schümann, Ada Philine Stappenbeck, Sabine Timoteo, Inka Friedri


Die Mitte der Welt

(original title)

Reviews > Movies > Center of my World

115 min | Comedy, Drama, | 12 May 2017

Mazeplace Rating: 4.0
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Medium:

Unsere Nachbarn mögen es gerne etwas dramatischer und sie sind manchmal wirklich gut darin, Coming-of-Age Geschichte zu verfilmen. «Die Mitte der Welt» ist eines dieser wunderbar unverkrampften Beispiele.

Der siebzehnjährige Phil (Louis Hofmann) ist auf der Suche. So wenig er über seine Vergangenheit und vor allem seinen Vater weiss, so chaotisch ist seine Gegenwart: Mit seiner Mutter Glass (Sabine Timoteo), die mal wieder einen neuen Liebhaber (Sascha Alexander Geršak) hat, der allerdings nicht so schnell aufzugeben scheint wie seine Vorgänger. Mit seiner Zwillingsschwester Dianne (Ada Philine Stappenbeck), die sich immer mehr in ihre eigene Welt zurückzieht, die sie mit niemandem teilt. Zwischen beiden herrscht eine rätselhafte Eiszeit, die auch Tereza (Inka Friedrich) und Pascal (Nina Proll), die auch zu Phils Patchworkfamilie gehören, nicht erklären können.

Gut, dass wenigstens auf seine beste Freundin Kat (Svenja Jung) Verlass ist, mit der er gechillt abhängen und rumalbern kann. Und dann passiert es: Ein neuer Schüler betritt nach den Sommerferien die Klasse und Phil verliebt sich in der Sekunde unsterblich. Nicholas (Jannik Schümann) scheint seine Gefühle zwar zu erwidern, doch er gibt Phil auch viele Rätsel auf. Das Chaos ist perfekt. Die erste grosse Liebe, aber auch Neid, Eifersucht und Geheimniskrämerei, die nicht zuletzt die Freundschaft mit Kat auf eine harte Probe stellt. Phils Suche nach seiner Mitte der Welt wird immer drängender...

Wenn sich ein Film Coming-of-Age Story schimpft, dann hat man als Zuschauer gewisse Erwartungen. Die sind schnell enttäuscht, zu oft bekommt man statt einer unverkrampften Geschichte ein zusammengeschustertes Werk, dass verzweifelt versucht dem Publikum zu gefallen und möglichst viel Klischees zu bedienen. Der deutsche Film «Die Mitte der Welt» macht das von Anfang an nicht und gewinnt dadurch unser Interesse.

Die Hauptfigur ist zwar homosexuell und hie und da haften Klischees an seinem Charakter, seine sexuelle Orientierung wird aber nicht als Mittelpunkt des Drehbuchs gehandelt. So wirkt die Achterbahn der Gefühle aufrichtig. Phil durchlebt das, was Gleichgesinnte in diesem Alter durchleben.

Optisch muss man sich zu hundert Prozent auf den konzentrieren. Regisseur Jakob M. Erwa spielt nicht nur mit Farben, schnelle Bildwechsel gehören ebenfalls zum Standard bei «Die Mitte der Welt». Daran muss man sich erst gewöhnen, es ist aber eine willkommene Abwechslung.

Fazit: Ehrliche Geschichte, sehr schön inszeniert und gut gespielt. Ein wunderbar entspannter und leicht melancholisches Sommermärchen.
Length:
115 min

Age:
12+

Director:
Jakob M. Erwa

Writers:
Jakob M. Erwa (screenplay), Andreas Steinhöfel

Cast:
Louis Hofmann, Svenja Jung, Jannik Schümann, Ada Philine Stappenbeck, Sabine Timoteo, Inka Friedri

Content:
Der siebzehnjährige Phil (Louis Hofmann) ist auf der Suche. So wenig er über seine Vergangenheit und vor allem seinen Vater weiss, so chaotisch ist seine Gegenwart: Mit seiner Mutter Glass (Sabine Timoteo), die mal wieder einen neuen Liebhaber (Sascha Alexander Geršak) hat, der allerdings nicht so schnell aufzugeben scheint wie seine Vorgänger. Mit seiner Zwillingsschwester Dianne (Ada Philine Stappenbeck), die sich immer mehr in ihre eigene Welt zurückzieht, die sie mit niemandem teilt. Zwischen beiden herrscht eine rätselhafte Eiszeit, die auch Tereza (Inka Friedrich) und Pascal (Nina Proll), die auch zu Phils Patchworkfamilie gehören, nicht erklären können. Gut, dass wenigstens auf seine beste Freundin Kat (Svenja Jung) Verlass ist, mit der er gechillt abhängen und rumalbern kann. Und dann passiert es: Ein neuer Schüler betritt nach den Sommerferien die Klasse und Phil verliebt sich in der Sekunde unsterblich. Nicholas (Jannik Schümann) scheint seine Gefühle zwar zu erwidern,

Language:
Deutsch

Subtitles:
Deutsch

Picture format:
16/9 | 1:2.40

Audio format:
DTS-HD Ma 5.1

Extras:
Interviews, Dokumentationen, Hörfilmfassung