Stay Alive


The Crew


Director:
William Brent Bell

Writers:

Cast:
Jon FosterSamaire ArmstrongFrankie MunizSophia BushJimmi Simpson


Stay Alive

(original title)

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97 min | | 07 February 2007

Mazeplace Rating: 3.0
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Medium:

»Stay Alive« basiert eigentlich nicht auf einem Computerspiel und doch ähnelt es mehr denn je der Gamewelt. Trotz einer unlogischen und teils sogar lahmen Story, wird der Zuschauer in den Bann der Figuren gezogen, als spielte er selbst das Spiel. Verbunden mit einem alten Mythos werden Game-Fans ihre Freude daran haben – für alle anderen nur ein durchschnittlicher Horror-Slasher.
Loomis Crowley (Milo Ventimiglia) ist Computerspiel-Tester und wird beauftragt, ein neues Game namens »Stay Alive« auszuprobieren. Kurz darauf werden er und zwei seiner Freunde bestialisch ermordet in seinem Haus aufgefunden. Nach der Beerdigung lässt die Familie seinem besten Freund Hutch O’Neill (Jon Foster) die übrig gebliebenen Games zukommen, darunter auch »Stay Alive«. Um den Tod seines Freundes verarbeiten zu können, lädt Hutch daraufhin seine Freunde Swink (Frankie Muniz), Abigail (Samaire Armstrong), October (Sophia Bush) und deren Bruder Phineas (Jimmi
Simpson) zu einem Videospielabend ein. Über eine Online-Verbindung spielt auch sein Chef noch mit. Das Spiel beginnt mit einem komischen Gebet, das sie nur überspringen können wenn sie es zusammen laut vorlesen. Am nächsten Morgen wird Hutch’s Chef tot aufgefunden und allem Anschein nach wurde er genauso ermordet, wie seine Figur im Spiel starb. Bald wird den Freunden klar, dass sie eine alte böse Macht entfesselt haben, der sie nun nicht mehr entkommen können...
Regisseur und Drehbuchautor William Brent Bell hat mit »Stay Alive« zwei interessante Genres miteinander verbunden. Auf der einen Seite die Story um den Mythos der Blutgräfin Elisabeth Bathory, die der Legende nach junge Mädchen entführte und ermordete um ihre Jugend zu bewahren indem sie in deren Blut badete. Auf der anderen Seite die Komponente des Videogames, das plötzlich zur Realität wird. Wer sich fragt, ob die Story der grausamen Baronin wirklich wahr ist – ja ist sie, zumindest ansatzweise. Die ungarische Gräfin war während des 16. und 17. Jahrhunderts dafür bekannt, dass sie junge Mädchen auf ihr Schloss lockte und sie dann grausamsten Folterspielen unterzog. Das sie danach in deren Blut badete um jung und schön zu bleiben, gehört zu den Legenden, welche die Neuzeit ihr andichten. Obwohl die Story nicht allzu viel hergibt, schafft es der Regisseur das Publikum durch die gameähnliche Struktur zu fesseln. Es ist wie ein Spiel, in dem man immer einen gewissen Punkt erreichen muss, um mehr zu erfahren und das nächste Level zu erreichen. Logik spielt dabei keine grosse Rolle, doch das verlangt der Zuschauer auch gar nicht. Die Figuren sind üblich für einen Slasher sehr oberflächlich gezeichnet und können so weder miteinander, noch mit dem Betrachter sympathisieren, obwohl die Darsteller sich redlich darum bemühen.
Das Beste in »Stay Alive« sind eigentlich die Schauspieler, die sich wirklich abmühen, um die Story glaubwürdig an den Mann zu bringen. Dies gelingt auch, scheinen sie ihre Arbeit und auch die Story beängstigend ernst zu nehmen. Man könnte beinahe das Gefühl gewinnen, durch die wahre Geschichte hinter der Legende der Blutgräfin, fühlten sich die Darsteller wirklich unwohl in gewissen Szenen. Frankie Muniz in der Rolle des Swink versucht hier aus dem Genre des Malcom aus der TV-Serie »Malcolm mittendrin« zu entkommen, was ihm nicht ganz gelingt. Es wird noch mehr brauchen, als die Darstellung in einem mittelklassigen Slashermovie, um die aufgeschneiderten Teenierollen wie in »Agent Cody Banks« oder »Dr. Dolittle 2« wieder abzulegen. In der deutschen Fassung ist vor allem Samaire Armstrong als Abigail ziemlich gestraft, denn ihr wurde die gleiche Synchronstimme wie schon Paris Hilton verpasst, was angesichts der blonden Haare und der zierlichen Person dem Zuschauer schnell auf die Nerven schlägt.
Die CGI-Effekte bewegen sich grundsätzlich auf einer Computerspielbasis, wobei es dann auch in der Realität so aussieht. Bell trägt verschiedene Elemente aus anderen Filmen zusammen um es interessanter zu machen. Dabei werden die Nerven des Publikums gut und gerne strapaziert, ob nun mit rostigen Nägeln oder einer grossen Schere.
Fazit: Für einen unterhaltsamen Gruselabend unter Freunden oder Gamern ist »Stay Alive« genau das Richtige. Wer aber hochstehendes Horrokino sucht, wird hier nicht fündig.
Length:
97 min

Age:
16 Jahre+

Director:
William Brent Bell

Writers:

Cast:
Jon FosterSamaire ArmstrongFrankie MunizSophia BushJimmi Simpson

Content:
»Stay Alive« basiert eigentlich nicht auf einem Computerspiel und doch ähnelt es mehr denn je der Gamewelt. Trotz einer unlogischen und teils sogar lahmen Story, wird der Zuschauer in den Bann der Figuren gezogen, als spielte er selbst das Spiel. Verbunden mit einem alten Mythos werden Game-Fans ihre Freude daran haben – für alle anderen nur ein durchschnittlicher Horror-Slasher. Loomis Crowley (Milo Ventimiglia) ist Computerspiel-Tester und wird beauftragt, ein neues Game namens »Stay Alive« auszuprobieren. Kurz darauf werden er und zwei seiner Freunde bestialisch ermordet in seinem Haus aufgefunden. Nach der Beerdigung lässt die Familie seinem besten Freund Hutch O’Neill (Jon Foster) die übrig geblieben

Language:
Deutsch - Englisch

Subtitles:
Deutsch

Picture format:
16/91:2.35

Audio format:
DD 5.1DTS

Extras:
DD 5.1DTS