Sia - 1000 Forms of Fear


Album details


Tracklist:
01 Chandelier
02 Big Girls Cry
03 Burn The Pages
04 Eye of the Needle
05 Hostage
06 Straight for the Knife
07 Fair Game
08 Elastic Heart
09 Free the Animal
10 Fire Meet Gasoline
11 Cellophane
12 Dressed In Black


Sia - 1000 Forms of Fear

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04 July 2014

Mazeplace Rating: 3.0
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Als Solokünstlerin hat sich die Australierin
Sia eine vierjährige Pause gegönnt, bevor sie sich mit 1000 Forms of Fear»
wieder zurückmeldet. In der Zwischenzeit hat sie sich als eine der bekanntesten
Songwriterinnen für Britney, Rihanna, Beyonce und Co. einen Namen gemacht. In
dieser Tatsache dürfte auch der Grund zu finden sein, warum so viele
verschiedene Stile auf ihrem neuen Album kollidieren.

Sia Kate Isobelle Furler wurde am 18. Dezember
1975 in Australien geboren und ist seit 1997 als Solokünstlerin unterwegs. Ihren ersten Durchbruch schaffte
sie mit ihrem 2 Studioalbum «Healing is Difficult». Die Single «Taking for
Granted» schaffte es in den britischen Charts auf Platz 10. Internationale
Annerkennung gewann die Künstlerin allerdings erst viel später, nachdem sie
erste Songs für Christina Aguileras Album «Bionic» und den Film «Burlesque»
mitproduzierte. So schaffte sie sich einen Namen als Songwriterin und während
ihrer kreativen Pause in den letzten Jahren war sie als Produzentin und
Schreiberin unterwegs für Weltstars wie Madonna, Kylie Minogue, Rita Ora,
Jessie J oder Celine Dion, und Zwischendurch auch mal als Stimme in
ausgewählten Tracks zu hören.


Mit all dem Erfolg war er nur eine Frage der
Zeit, bis ein weiteres Studioalbum der Künstlerin folgte. Sie liess sich trotz
hoher Erwartungen Zeit mit der Veröffentlichung. Mit der Single «Chandelier»
und einem heiss diskutierten Video ebnete sie ihrem sechsten Longplayer den Weg
in die Charts und sich selbst den Weg zurück auf die Solobühne. Die grosse Enttäuschung
liegt eigentlich nicht in der Musik selbst, die Songs würden auf jedem anderen
Album eines Künstlers als Einzelstück sicher sehr gut reinpassen.
Zusammengewürfelt ergeben die 12 Tracks aber kein stimmiges Gesamtbild – sind
schlicht zu austauschbar.


Fazit: Auch wenn Tracks wie «Chandelier» oder
«Elastic Heart» eigenständig Aufmerksamkeit erregen, sicher nicht zuletzt mit
den entsprechenden Videos dazu, so stehen andere Songs zu nahe an den
Künstlern, für die Sia die letzten Jahre Songs geliefert hat.