Paolo Nutini: Caustic Love


Album details


Tracklist:
01 Scream (Funk my life up)
02 Let me down easy
03 Bus talk
04 One day
05 Numpty
06 Superfly
07 Better man
08 Iron sky
09 Diana
10 Fashion
11 Looking for something
12 Cherry Blossom
13 Someone like you


Paolo Nutini: Caustic Love

Reviews > Music > Paolo Nutini: Caustic Love

11 April 2014

Mazeplace Rating: 5.0
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Der Schotte mit dem so gar nicht schottischen Namen
veröffentlicht endlich sein drittes Studioalbum. Und gerade weil er die Dinge
grundsätzlich einmal ganz anders macht, als man es im Musik-Business sonst
erwartet, genau deshalb ist auch dieser dritte Longplayer absolute
Spitzenklasse.


2006, mit 19 jungen Jahren startete Paolo Nutini eine
Karriere, von der viele behaupteten, dass es eine sehr erfolgreiche werden
würde. Ein wunderschönes Album, das die raue Szene des Schotten perfekt in
Szene setzte war der Anfang. Anschliessend tourte der junge Künstler, arbeitete
an Songs und veröffentlichte erst drei Jahre später sein zweites Album «Sunny
Side Up». Mit komplett neuen und teilweise sehr gewagten Stilelementen wiederum
ein voller Erfolg, trotz der langen Wartezeit von drei Jahren, die manch einen
erfolgreichen Musiker heute die Karriere kosten würde. Wenig überraschend also,
dass «Caustic Love» ganze fünf Jahre auf sich warten liess. Definitiv gelohnt
hat sich diese Frist, denn der mittlerweile 27-jährige perfektioniert weiterhin
seinen ganz eigenen Stil.


Funk, Pop, Jazz und R’n’B, zarte Rock-Einflüsse und
dramatische Singer-Songwriter Balladen bilden ein perfektes Ganzes. Der energiegeladene
Start bildet «Scream (Funk my life up)». Der Song ebnet den Weg für Nutini’s
Eigenkompositionen, die weniger experimentierfreudig klingen als das letzte
Album, dafür aber umso solider den Stil des Schotten festlegen. Man fühlt sich
als Hörer zwischen südländischer Lebensfreude und nebelverhangener Dramatik,
alles ausgedrückt durch eine einzigartige Stimme, die ungreifbar scheint und
immer wieder aufs Neue überrascht. Eine Achterbahn der Gefühle die musikalisch
gesehen beinahe erschöpft.


Fazit: Die Highlights hier aufzuzählen wäre sinnlos, da alle
Songs zusammen, als Ganzes, bereits das Herz des Longplayers verkörpern.
Unbedingt reinhören und wann immer sich die Gelegenheit ergibt live erleben.